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Die Leitung der Kleiderkammer

 

Frau Anja Bau

Biebesheim

Mobil: 0152/34232019

 

Frau Christa Schmitt

Riedstadt-Goddelau

Mobil: 0157/31875340

25 Jahre Kleiderkammer

Seit 25 Jahren gibt es die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes in Erfelden. Am 22.02.1992 eröffnete der Ortsverein in den Räumen des ehemaligen Toilettenhäuschens der Alten Schule in Erfelden in der Neugasse 36 diese Einrichtung, die Bedürftigen kostengünstige Kleidung aus den Altkleidercontainern abgibt. Ins Leben gerufen wurde die Kleiderkammer damals von Karoline Schäfer und Sigrid Neumann, im Jahr darauf stieß Gabi Otterbach dazu, die kurz darauf für 15 Jahre die Leitung übernahm.

Heute wird die Kleiderkammer von Anja Bau geleitet. Kaum jemand weiß, wie viel Arbeit in diesem sozialen Projekt steckt. Nahezu täglich sind ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Erfelden, leeren die beiden Altkleidercontainer auf dem Gelände oder fahren nach Stockstadt zu den anderen Containern, die vom DRK-Ortsverein betreut werden. Die Kleider werden sortiert, was nicht mehr für die Kleiderkammer verwendet werden kann, wird nach Groß-Gerau zum DRK-Kreisverband gefahren und dort von einem kommerziellen Verwerter abgeholt, der widerum einen Teil der Kleidung für internationale Katastrophenhilfe im Auftag des DRK-Bundesverbandes einlagert. Rund 40 Tonnen Altkleider werden so in einem Jahr allein in Erfelden bewegt. Leider landet immer mehr Müll in den Altkleidercontainern, der auf Kosten des DRK entsorgt werden muss. Deshalb appelliert Anja Bau an die Spendenwilligen, nur Kleider und Schuhe in die Container zu werfen: „Wer andere Dinge abzugeben hat, die vielleicht für Bedürftige noch von Nutzen sind, kann sich mit uns in Verbindung setzen, wir holen die Sachen sogar ab, wenn es uns möglich ist.“

Anja Bau ist unter 0152 34232019 zu erreichen.

Einen Boom erlebte die Kleiderkammer 2015, als viele Flüchtlinge mit Kleidung zu versorgen waren. Das ehemalige Toilettenhäuschen reichte nicht mehr aus, der Kreis Groß-Gerau stellte drei ausrangierte Wohncontainer im Hof der Alten Schule ab, die seitdem als Kleiderkammer dienen, das ehemalige Toilettenhäuschen wird als Zwischenlager zum Sortieren genutzt.

Heute hat sich die Zahl der regelmäßigen Besucher der Kleiderkammer auf hohem Niveau stabilisiert. Im Schnitt 50 Cent pro Kleidungsstück ist in der Kleiderkammer zu zahlen, für besonders hochwertige Einzelstücke auch mal ein paar Euro, für Baby- oder Kinderkleidung gibt es besondere Rabatte. Anja Bau: „Wir wollen ja nichts verdienen, sondern helfen. Aber was nichts kostet, ist auch nichts wert.“

Geöffnet ist die Kleiderkammer jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr.



Riedstädter Rotes Kreuz organisiert in der Kleiderkammer den Weiterverkauf von Textilien aus zweiter Hand

T-Shirts und Jeans sind, nach Größen geordnet, fein säuberlich und übersichtlich in langer Regalwand gestapelt, Kleider, Röcke und Blusen an Kleiderständern akkurat auf Bügeln aufgehängt, andere Regale präsentieren Schuhe, Geschirr, Wäsche, Bettdecken und Gardinen sowie Kinderspielzeug und Familienspiele - die Kleiderkammer des Roten Kreuzes in Riedstadt bietet eine Vielfalt an Second-Hand-Artikeln, die kaum Wünsche offen lassen.

"Unsere Kunden sind viele sozialschwache Familien, für die selbst Billigdiscounter noch zu teuer sind", fasst die  Leiterin der Kleiderkammer Anja Bau und Anneliese Quick zusammen. Dankbar sind sie für die Unterstützung durch die ehrenamtlichen Helfer. Sie haben sich in die Aufgaben der Kleiderkammer eingearbeitet und freuen sich, wenn sie den Kunden die gewünschten Sachen bereitstellen können.

T-Shirts und Kinderwäsche gibt es schon für 50 Cent bis zu einem Euro, Kleider und Mäntel für maximal fünf bis acht Euro. "Je nach Größe und Zustand der einzelnen Stücke", schränkt Bau/Quick ein und fügt hinzu: "Wir machen keinen Gewinn. Unser Hauptziel ist es, Sozialschwachen zu helfen. Wo wir helfen können, da helfen wir." Auch im Preis sei man in der Riedstädter Kleiderkammer wenn nötig flexibel

Weitergegeben werden in der Kleiderkammer, die von der Gemeinde Riedstadt finanziell unterstützt wird, Ober- und Unterbekleidung, Kinderwäsche, Spielzeug, Geschirr und sogar Schulartikel von der Schultüte bis zu Ranzen und Federtasche. Das Klientel setzt sich hauptsächlich aus Stammkunden zusammen, die vielfach regelmäßig hereinschauen, sich umsehen und kaufen. Aber auch Durchreisende stoppen und sehen nach, ob sich hier etwas für sie findet. "Durchschnittlich verkaufen wir im Monat rund 150 Teile, mal weniger, mal aber auch mehr als 200", erzählt Frau Bau
Zu den Highlights des Angebots gehörte auch schon mal ein Brautkleid, und Ballkleider hängen fast immer auf der Stange. Kinderfahrzeuge, Kinderwagen und Sportkarren finden kurzfristig einen Abnehmer.

Neben den Verkaufsräumen steht ein Lager zur Verfügung, in dem die Saisonware untergebracht werden kann. "Bis auf elektrische Geräte haben wir eigentlich alles", fasst die Chefin der Kleiderkammer zusammen. Dankbar ist sie der Bevölkerung, die immer wieder abgelegte und ausrangierte Bekleidung, Wäsche, Schuhe oder auch Gardinen kostenlos in die Kleiderkammer bringt, um Menschen zu helfen, die dringend darauf angewiesen sind.

Anlieferung von Kleidern usw. für die Kleiderkammer

Die Abgabe der Kleidung kann an den Öffnungstagen direkt in der Kleiderkammer erfolgen.

Sie können ihre Kleidung auch jederzeit in einen der Container auf dem Hof der OV Riedstadt, in der Neugasse 36 in Erfelden einwerfen.

Die Container werden mehrmals in der Woche geleert.